Heart Failure Caregivers Information | Keep It Pumping

Die Rolle eines Pflegers

Jemanden zu pflegen, der an Herzinsuffizienz erkrankt ist, kann eine schwierige und zugleich erfüllende Aufgabe sein. Ein Betreuer zu sein, bedeutet verschiedene Dinge zu verschiedenen Zeiten. Sie könnten ein(e) Freund(in), ein(e) Vertraute(r), ein(e) Krankenpfleger(in) oder ein(e) persönliche(r) Assistent(in) sein. Es kommt darauf an, was der Betroffene braucht.

Ihr Ziel sollte sein, Ihren Partner oder geliebten Menschen zu ermutigen. Versuchen Sie aber nicht, alles alleine zu machen.

  • Informieren Sie sich über Herzinsuffizienz. Je mehr Sie wissen, umso hilfreicher können Sie für den Betroffenen sein
  • Leisten Sie praktische Hilfe. Helfen Sie Ihrem geliebten Menschen dabei, auf Symptome zu achten und Medikamente pünktlich einzunehmen. Gehen Sie mit ihm oder ihr zu Arztterminen. Sie können auch im Alltag unterstützen und Besorgungen machen oder Hausarbeiten erledigen
  • Leisten Sie emotionale Unterstützung. Helfen Sie Ihrem geliebten Menschen, positiv zu bleiben und eine aktive Haltung an den Tag zu legen. Menschen, die lernen mit ihrer Krankheit zu leben und sie unter Kontrolle haben, sind glücklicher und genießen mehr Lebensqualität
  • Achten Sie auf sich. Es gibt sicher Momente, wenn einen die Betreuung erschöpft oder sich möglicherweise auf Ihre Finanzen, Ihre Arbeit oder Beziehungen auswirken. In einer solchen Situation sollten Sie sich einen Gesprächspartner suchen. Einen Arzt, ein Familienmitglied, einen Freund oder eine Freundin oder eine Selbsthilfegruppe kann Sie unterstützen. Treten Sie immer mal wieder einen Schritt zurück und vergessen Sie nicht Ihr eigenes Leben zu leben
  • Informieren Sie sich darüber, ob Sie als Pfleger ein Recht auf bestimmte Leistungen haben. Vielleicht können Sie Urlaub oder Finanzielle Unterstützung beantragen, wie zum Beispiel Beihilfe für Pflegepersonen

Betreuung aus der Ferne

Auch wenn man nicht in der Nähe des geliebten betroffenen Menschen wohnt, kann man für diesen da sein und ihn unterstützen:

  • Überlegen Sie sich eine Routine, um in Kontakt zu bleiben. Finden Sie eine bestimmte Tageszeit für regelmäßige Anrufe oder Videochats
  • Planen Sie vor. Stellen Sie sicher, dass der Betroffene genau weiß, was zu tun ist, wenn es Probleme gibt
  • Notieren Sie sich die Kontaktdaten des Arztes und haben Sie diese stets bei sich
  • Bitten Sie um Hilfe. Falls Sie sich Sorgen machen, bitten Sie jemanden in der Nähe, zum Beispiel einen Nachbarn, kurz vorbeizuschauen